Pebre

Pebre ist ein Dip mit Tomaten und Zwiebeln, den es in den lateinamerikanischen Ländern unter anderem Namen und in verschiedenen Abwandlungen gibt. In Chile bekommt man ein Pebre zu fast allen Gerichten gereicht und hat man es erst einmal genossen, möchte man auch nicht mehr drauf verzichten. In Ecuador wird das Pebre – dort heißt es Ají – mit einem Pürierstab zerkleinert und hat eine entsprechend flüssigere Konsistenz. Hier geben auch oft saure Früchte einen spannenden Geschmack. Dort sind es Maracuja und Baumtomaten, hier könnte man an Himbeere oder Mirabelle denken.

Die gleiche Menge an Tomaten und weißen Zwiebeln in kleine Stücke hacken. Korianderblätter hacken und Knoblauch reiben. Beim Knoblauch hängt die Menge davon ab, wozu das Pebre gereicht wird und natürlich von der Zielgruppe. Für eine mittelgroße Schüssel schlagen wir ein bis zwei Zehen vor. Nun eine Chilischote von den Kernen befreien und ebenfalls sehr klein gehackt mit dem Rest vermengen. Zum Schluss wenig Zitronensaft und ordentlich Olivenöl hinzugeben und mit Salz abschmecken.

Möchte man nicht so viel Schnippelwerk erledigen, greift man auf einen Klassiker aus Spanien zurück! Tomaten und Knoblauch reiben, Olivenöl und Salz hinzugeben. Fertig und auch köstlich.